Der 24. August war ein verregneter Dienstag, an dem man nur ungern vor dir Tür geht, weil es zuhause einfach gemütlicher ist. Jedoch bedarf es lediglich der richtigen Motivation. Ich fand diesen Ansporn in einem kleinen Club im verrufenen Hamburger Stadtviertel Billstedt, denn dort sollte die amerikanische Death Metal Elite in ihrer ungezügelten Kraft zuschlagen. Unweit der U-Bahn Station sah man ein grelles rosa-blaues Licht, welches an eine Tankstelle oder ein Eis Café erinnerte. An der Location, dem Bambi Galore, angekommen stellte man fest, dass sich bereits viele Metalliebhaber eingefunden haben und ungeduldig warteten.
Am zweiten Tag des Barther Open Airs spielten die Thüringer Pagan Metaller FIMBULVET. Der Auftritt am Nachmittag war ein voller Erfolg, die Fans vor der Bühne und auf den Rängen hatten ihren Heidenspaß mit der Musik. Anschließend stellte sich das Quartett (Stephan/Gesang und Gitarre, Falko/ Schlagzeug, Christian/ Gitarre, Steffen/ Bass) ausgiebig den Fragen von Hermodur und zog ein Fazit in Bezug auf das Festival und gewährte einen tieferen Einblick in die Bandgeschichte, sowie deren Zukunft.
Wenige Minuten nach dem Auftritt von GERNOTSHAGEN im mittlerweile abendlichen Barth, zwischen hohen Bäumen und angetrunken Metalfans, fand die Band die Zeit über das Festival zu sprechen und gab einige Einblicke in das heiß ersehnte neue Album „Weltenbrand“. Alle Mitglieder (M.Pomplun/Lead-Gitarre, Askan/Gesang, T.Völker/Schlagzeug, S.Beck/Bass-Gitarre, S.Jung/Keyboards, Daimonicon/Rhythmus-Gitarre) waren da und dementsprechend lustig und ausgelassen war die Stimmung.
DEVASTATOR spielte bereits als zweite Band auf dem Barther Metal Open Air und als bekannte Hamburger Death Metal Kombo war es eine Ehre für Hermodur mit den Mitgliedern Lenny (Gesang), Wolf (Gitarre), Eggi (Drums) und Timo (Bass) ins Gespräch zu gehen. In entspannter und lustiger Atmosphäre am Rande des Festival Geländes wurde geplaudert über das Konzert, einen kommenden Besatzungswechsel und dem kommenden Nachfolger von „Beyond Massacre“.

Zum sechzehnten Male öffneten sich im beschaulichen Bad Berka die Tore zur Hölle. Wir waren vor Ort um Eindrücke und Bandkritiken für euch zusammen zu bringen. Was folgt sind Geschichten von Schlamm und Heiterkeit.
Dienstag, der 10. August 2010. Nach einigen Wochen Konzert Abstinenz ist es endlich wieder soweit. Die Festival Saison neigt sich langsam unweigerlich dem Ende und damit einhergehend werden die Indoor-Konzerte wieder mehr. Zum Beginn dieser Saison hatten sich in Hamburg die Franzosen Gojira angekündigt, die nur wenige Tage zuvor auf der großen Wacken Bühne spielen durften.








